Was wäre, wenn die Lösung für nachhaltige Finanzierung längst in Museen vorhanden ist?
Nach der Frage, ob Museen wirtschaftlich aktiv sein dürfen, wird eine Sache klar:
Viele der Lösungen existieren bereits.
Wir nennen sie nur noch nicht so.
In Museen entstehen täglich hochspezialisierte Workflows, für Digitalisierung, Datenmanagement oder wissenschaftliche Erfassung.
Diese Prozesse sind über Jahre gewachsen, erprobt und oft einzigartig.
Und genau darin liegt ein bislang unterschätztes Potenzial.
Was wäre, wenn dieses Wissen nicht nur intern genutzt wird, sondern auch anderen zur Verfügung steht?
Zum Beispiel in Form von:
- Beratung
- gemeinsamen Entwicklungsprojekten
- oder übertragbaren Workflows
- bis hin zu Modellen wie Digitalisierung on Demand, bei denen Daten gezielt nach Bedarf entstehen
Hier entsteht ein Ansatz für Finanzierung, der über einzelne Projekte hinausgeht.
Denn während Fördermittel den Aufbau ermöglichen,
kann geteilte Expertise dazu beitragen, Betrieb und Weiterentwicklung langfristig abzusichern.
Aus internen Prozessen wird so skalierbare Expertise.
Nicht als Selbstzweck, sondern als neuer Handlungsspielraum für Museen.
💬 Nutzt ihr eure internen Prozesse bereits als Grundlage für Kooperationen oder neue Angebote?
#ELIOzukunftMuseen | Vorschau:
Wenn Museen beginnen, ihre Expertise aktiv einzubringen, entstehen neue Formen der Zusammenarbeit.
Wie Kooperationen mit der Industrie neue Einnahmen und gleichzeitig technische Freiheit ermöglichen.