Heute waren wir im Senckenberg Nature Research Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt, um uns anzuschauen, wie Digitalisierung in einer großen wissenschaftlichen Sammlung praktisch umgesetzt wird.
Besonders beeindruckt hat uns, wie professionell das Thema inzwischen organisiert ist. Statt vieler einzelner Insellösungen wurden zentrale Digitalisierungsinfrastrukturen aufgebaut: von Fotodigitalisierung über CT-Technologien bis hin zu spezialisierten Verfahren wie Multispektralaufnahmen oder 3D-Erfassung.
Eine Beobachtung, die wir auch bei ELIO immer wieder machen: Digitalisierung bedeutet längst nicht mehr nur „möglichst viel digitalisieren“. Im Mittelpunkt stehen die Forschungsfragen. Welche Informationen werden benötigt? Welche Qualität ist erforderlich? Welche Standards müssen erfüllt werden?
Standardisierte Workflows, Farbprofile, Datenqualität
Entsprechend viel Aufmerksamkeit fließt in standardisierte Workflows, Farbprofile, Datenqualität und die Entwicklung gemeinsamer Verfahren. Gleichzeitig entstehen viele Innovationen direkt aus den Anforderungen der Forschung heraus, häufig auch dort, wo es noch keine etablierten Lösungen am Markt gibt.
Genau an dieser Schnittstelle wird es für uns bei ELIO spannend: Viele Herausforderungen, die heute in wissenschaftlichen Sammlungen auftreten, bieten gleichzeitig Potenzial für neue Technologien, Dienstleistungen und Kooperationen mit Unternehmen.
Erfolgreiche Digitalisierung lebt von den Menschen dahinter
Der Besuch hat erneut gezeigt, dass erfolgreiche Digitalisierung vor allem von den Menschen dahinter lebt. Immer wieder entstehen neue Ansätze, Anpassungen und Verbesserungen bestehender Technologien, um wissenschaftliche Fragestellungen besser beantworten zu können.
Vielen Dank an Robin Kunz für die spannenden Einblicke!