Bernhard Schurian stellte beim Symposium „2D and 3D Photography“ im renommierten Rijksmuseum in Amsterdam Einblicke in die fotografische Darstellung kleiner Objekte und in die Arbeit von ELIO vor.
Die Veranstaltung brachte ein internationales Fachpublikum sowie Expert:innen aus bedeutenden Institutionen zusammen, darunter das Victoria and Albert Museum, die National Gallery Washington, das Metropolitan Museum, das Van Gogh Museum und das Rijksmuseum selbst.
Makroaufnahmen kleiner Insekten sorgen für neue Blickwinkel
In seinem Beitrag zeigte Bernhard, wie anspruchsvoll und zugleich faszinierend die fotografische Erfassung kleiner Sammlungsobjekte ist. Im Mittelpunkt standen Makroaufnahmen kleiner Insekten aus Bernhards persönlichen Projekten, die durch hohe Präzision, gezielte Lichtführung und besondere Schärfentiefe fast portraitartig wirken. Gerade diese Aufnahmen lösten beim Publikum spürbar Emotionen aus und machten deutlich, dass Objektfotografie weit mehr sein kann als reine Dokumentation. Sie öffnet den Blick für Details, die sonst verborgen bleiben, und schafft neue Zugänge zu einer oft übersehenen Welt.
Neben diesen fotografischen Beispielen stellte Bernhard auch die im Rahmen von ELIO entwickelten Scanner und Digitalisierungsansätze vor. Sie zeigen, wie Technik, Bildgebung und museale Praxis zusammenwirken können, um Sammlungsobjekte präzise, nachvollziehbar und für Forschung, Vermittlung und zukünftige Nutzung zugänglich zu machen.
Internationaler Fachdiskurs
Für ELIO war die Präsentation im Rijksmuseum eine wertvolle Gelegenheit, die eigene Arbeit im internationalen Fachdiskurs zu verorten. Der Austausch mit Expert:innen aus Museen, Forschung und Fotografie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinsame Perspektiven sind, wenn es darum geht, die Objektdigitalisierung im Kulturbereich weiterzuentwickeln.