Tracking für wissenschaftliche Sammlung mit INNOQ

ELIO am Museum für Naturkunde Berlin: Workshop INNOQ

Wie lassen sich Veränderungen in wissenschaftlichen Sammlungen nachvollziehbar dokumentieren, ohne zusätzliche Hürden für die tägliche Arbeit zu schaffen?

Mit dieser Frage haben wir uns vergangene Woche gemeinsam mit den Entomolog:innen vom Museum für Naturkunde Berlin und unserem Entwicklungspartner INNOQ intensiv beschäftigt.

Im Mittelpunkt stand ein Workshop zu einem Tracking Tool, das wir im Rahmen von ELIO entwickeln. Ziel ist es, Bewegungen und Veränderungen in Sammlungen einfach und zuverlässig zu dokumentieren: Von Umlagerungen über interne Ausleihen bis hin zu Bearbeitungen oder Ergänzungen. Grundlage dafür ist die Idee, nicht nur die wissenschaftlichen Daten eines Objekts zu verwalten, sondern auch seine „logistische Geschichte“ nachvollziehbar zu machen.

Viele Detailentscheidungen hinter einem scheinbar einfachen Tracking

Im Workshop wurde deutlich, wie viele Detailentscheidungen hinter einem scheinbar einfachen Tracking Prozess stehen:

  • Wann gilt ein Objekt als bewegt?
  • Welche Ebenen einer Sammlung müssen historisiert werden?
  • Wie bildet man interne Ausleihen ab?
  • Und wie viel Dokumentation ist sinnvoll, ohne zusätzliche Arbeit zu erzeugen?

Für uns war der Workshop ein wichtiger Schritt, um aus einem technischen Konzept ein Werkzeug zu entwickeln, das sich an den tatsächlichen Anforderungen der Sammlung orientiert. Die vielen Perspektiven und Detailfragen haben gezeigt, wie viel Wissen in den täglichen Arbeitsabläufen steckt und wie wichtig es ist, dieses Wissen früh in die Entwicklung einzubeziehen.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte!