Gestern stand für uns die Probeevaluierung für die Leibniz-Evaluierung im September an.
Gemeinsam mit Franziska Schuster haben wir die Arbeit unserer Bereiche vorgestellt: Von dem Digitalen Katalog, als zentraler Infrastruktur für den Zugang zu digitalen Sammlungsdaten, über die Aktivitäten von Nora Lentge-Maaß im Bereich der Digitalisierung on Demand bis hin zu ELIO.
Solche Termine sind immer spannend, weil sie einen zwingen, die eigene Arbeit aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Im Projektalltag sprechen wir häufig über konkrete Themen: Digitalisierungsprozesse, Dateninfrastrukturen, KI-Ansätze oder neue Werkzeuge für Sammlungen.
In der Evaluierungsvorbereitung dagegen haben wir uns mit der Frage beschäftigt: Wie hängt das alles eigentlich zusammen?
Genau darum ging es auch auf unserem Poster und in unserem Vortrag. Wir haben den Kreislauf zwischen Sammlungen, Infrastruktur und Forschung gezeigt: Anforderungen aus den Sammlungen treiben die Entwicklung neuer Lösungen an. Diese schaffen bessere Zugänge zu Daten und ermöglichen neue Forschung. Die daraus entstehenden Fragen führen wiederum zu neuen Anforderungen.
ELIO ist ein Teil dieses Kreislaufs. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit den Sammlungen herauszufinden, wo neue Technologien einen tatsächlichen Mehrwert schaffen können und wie sich Innovationen so entwickeln lassen, dass sie sich in bestehende Arbeitsabläufe integrieren.
Ein schöner Nebeneffekt der Probeevaluierung war, die Arbeit des Forschungsbereichs einmal in seiner Gesamtheit zu sehen. Viele Entwicklungen kennt man aus Einzelgesprächen oder Projektkontexten. Gestern wurden die Verbindungen zwischen den verschiedenen Themen sichtbar.
War ein richtig schöner Tag mit den Kolleg:innen!