Digitalisierung als letzte Rettung.

Digitalisierung als letzte Rettung.

#ELIOwebfund 🖼️ Digitalisierung als letzte Rettung: Rund 430 Meisterwerke, die 1945 in Berlin verbrannten, sind heute wieder sichtbar – allein durch ihre historischen Aufnahmen.

Im Mai 1945 vernichteten zwei Brände im Flakbunker Friedrichshain rund 430 Gemälde der Berliner Gemäldegalerie, darunter Werke von Caravaggio, Rubens, Veronese und van Dyck. Kein Original überlebte. Erhalten blieben nur großformatige Glasnegative, die der Museumsfotograf Gustav Schwarz zwischen 1925 und 1944 angefertigt hatte.

Diese Aufnahmen hat die Gemäldegalerie jetzt hochauflösend digitalisiert und erstmals frei zugänglich gemacht.

Ein Fall, der zeigt, wie viel von der Qualität einer Reproduktion abhängt, wenn sie das Einzige ist, was bleibt.

Gefunden auf smb.museum.

🔗 https://ow.ly/lvM650ZnmKj

Fotos Copyright: Staatliche Museen von Berlin, Gemäldegalerie

Beitragsbild: Blick in das Atelier des Museumsfotografen Gustav Schwarz im Pergamonmuseum, Fotograf unbekannt, um 1932, Zentralarchiv, Staatliche Museen zu Berlin Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv

Gastmahl im Freien, Glasnegativ des Werkes von Frans Hals (zugeschrieben), 1610/1624 Foto: Eva Gudermann
Gastmahl im Freien, Glasnegativ des Werkes von Frans Hals (zugeschrieben), 1610/1624 Foto: Eva Gudermann