Manchmal beginnt Zusammenarbeit dort, wo unterschiedliche Arbeitswelten sichtbar werden.
Gestern durften wir Kolleg*innen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss im Museum für Naturkunde Berlin begrüßen. Nicht als klassische Führung, sondern als offenen Austausch zwischen Sammlung, Museumspraxis, Programm, Recht, kulturellem Betrieb und Digitalisierungsarbeit.
Im Mittelpunkt standen Themen, die viele sammlungshaltende Institutionen beschäftigen: Arbeitsweisen rund um Objekte, Datenbanken, digitale Veröffentlichungen, neue Medienstrukturen, Digitalisierung on Demand und der Umgang mit gewachsenen Gebäudestrukturen.
Digitalisierung entsteht im Zusammenspiel von Menschen, Objekten, Infrastrukturen und Erfahrungen
Solche Begegnungen sind wichtig, weil Digitalisierung nie nur eine technische Aufgabe ist. Sie entsteht im Zusammenspiel von Menschen, Objekten, Infrastrukturen und Erfahrungen. Zwischen historischen Gebäudeteilen, Sammlungsräumen und Digitalisierungsstationen wurde sichtbar, wie unterschiedlich Wege der Erschließung aussehen können und wie viel wir voneinander lernen können.
Ein herzlicher Dank gilt Dr. Nora Lentge-Maaß vom Museum für Naturkunde Berlin für die Organisation auf Seiten des Museums sowie Elena Grigoryeva (Elena G.) vom Humboldt Forum für die Initiative und Ermöglichung dieser Begegnung.
Der Gegenbesuch ist bereits in Planung. Wir freuen uns darauf, den Austausch fortzusetzen.